Veröffentlicht in Dies & Das

Mein Buchabo von Bücher König

Ich mag es, meinen Lesehorizont zu erweitern und mir dafür von anderen Bücher empfehlen zu lassen.

Letztes Jahr habe ich zufällig entdeckt, dass „Bücher König“ – ein Buchladen hier im Saarland – ein Buchabo anbietet.
Man füllt ein Formular aus, auf dem man seine Interessen und die Preisklasse eingrenzen kann, schickt es an den Laden und dann bekommt man jeden Monat ein ausgewähltes Buch zugeschickt. Die Rechnung trifft per eMail ein.

Oben seht ihr die Bücher, die in in den vorangegangenen Monaten erhalten habe. Bis auf „Die Assistentin“, was ich auf Englisch gelesen hatte, kannte ich kein einziges dieser Werke (und das hätte ich eintauschen können, wollte ich aber nicht).

Ich habe jeden Roman gelesen und alle haben mir ausgesprochen gut gefallen. Jeder ist anders, nur wenige hätte ich selbst ausgewählt.

Das ist das Buch, was aktuell auf meinem Lesestapel liegt, mein Februarabobuch.
Thriller lese ich eher selten, aber aufgrund der bisherigen Wahl bin ich mir ziemlich sicher, dass es kein gewöhnlicher Thriller sein wird.

Momentan denke ich darüber nach, nach 12 erhaltenen Büchern auf Hardcover umzusteigen.

Veröffentlicht in Horror, Young Adult

Rory Power: Burn Our Bodies Down

Inhalt:

„Ever since Margot was born, it’s been just her and her mother. No answers to Margot’s questions about what came before. No history to hold on to. No relative to speak of. Just the two of them, stuck in their run-down apartment, struggling to get along.

But that’s not enough for Margot. She wants family. She wants a past. And she just found the key she needs to get it: A photograph, pointing her to a town called Phalene. Pointing her home. Only, when Margot gets there, it’s not what she bargained for.

Margot’s mother left for a reason. But was it to hide her past? Or was it to protect Margot from what’s still there?

The only thing Margot knows for sure is there’s poison in their family tree, and their roots are dug so deeply into Phalene that now that she’s there, she might never escape.“

Meinung:

Rory Power kannte ich bereits von ihrem Buch „Wilder Girls“. Das hatte mich zwar nicht unbedingt begeistert, aber ich mochte ihre Art, Charaktere zu formen.

„Burn our bodies down“ ist ebenfalls ein Buch, in dem es sich um Horror dreht, den ein paar Mädchen/Frauen er- und durchleben müssen.

Alles beginnt relativ harmlos, doch nach und nach wird klar, dass hier etwas nicht stimmen kann. Es ist daher auch eher das Rätsel, dass das Buch zu einem Pageturner macht, weniger der gruselige Teil, der erst gegen Ende zum Vorschein kommt.

Ich hatte relativ früh eine Idee, welche Wendung die Geschichte nehmen könnte und ich lag nah dran an der Lösung. Sie ist kreativ, wenn natürlich auch etwas unglaubwürdig – das Fantasyelement in der Story.

Ich hatte viel Spaß mit dem Buch und bin auf das nächste Werk der Autorin gespannt.

Veröffentlicht in Horror

Grady Hendrix: How to Sell a Haunted House

Inhalt:

„When Louise finds out her parents have died, she dreads going home. She doesn’t want to leave her daughter with her ex and fly to Charleston. She doesn’t want to deal with her family home, stuffed to the rafters with the remnants of her father’s academic career and her mother’s lifelong obsession with puppets and dolls. She doesn’t want to learn how to live without the two people who knew and loved her best in the world.

Most of all, she doesn’t want to deal with her brother, Mark, who never left their hometown, gets fired from one job after another, and resents her success. Unfortunately, she’ll need his help to get the house ready for sale because it’ll take more than some new paint on the walls and clearing out a lifetime of memories to get this place on the market.“

Meinung:

Horror ist jetzt nicht unbedingt mein Genre, aber ab und an greife ich zu leichteren Büchern aus diesem Genre.
Von Grady Hendrix hatte ich letztes Jahr „My Best Friend’s Exorcism“ gelesen, was ich recht unterhaltsam fand.

Mit seinem neuesten Werk konnte ich allerdings leider nicht viel anfangen.

Die erste Hälfte des Buches fand ich recht gelungen: Ein Haus voller Puppen, eine dysfunktionale Familie, gruselige Vorkommnisse, die man aber noch Mark oder Louise hätte zuschreiben können.

Doch die zweite Hälfte entwickelt sich zu einer ganz anderen Geschichte.
Es steht nun nicht mehr das Haus im Vordergrund (der Titel ist ohnehin irreführend, der Verkauf ist nicht das Hauptproblem), sondern eine einzige Handpuppe, die ein Eigenleben hat und für blutige Zwischenfälle sorgt.
Es artet zu sehr in diese Richtung aus und es hat dadurch ziemliche Längen, die die Spannung rausnehmen. Viel klingt nach „Füllstoff“. Der Autor hatte sicherlich Spaß an den Szenen, aber sie tragen nicht wirklich zur Weiterentwicklung der Story bei. Es wird einfach nur immer abstruser.

Ja, Horror ist ein Genre mit vielen Facetten und Unterarten. Ich denke, ich habe noch nicht „meine Ecke“ gefunden, aber ich weiß, dass ich diesen „phantastischen Grusel“, der die Realität irgendwann verleugnet, nicht mag.

Grady Hendrix ist ohne Frage ein guter Geschichtenerzähler, aber dieser Roman war leider nichts für mich.

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TTT: Buchtitel mit J

Es ist wieder Donnerstag und damit Zeit für den TopTenThursday von Weltenwanderer.

Thema heute: Zeige uns 10 Bücher, deren Titel mit dem Buchstaben J beginnt (vorzugsweise ohne Der, Die, Das) 

Da musste ich doch eine Weile in meiner Datenbank wühlen. Aber ich wurde fündig.

Gelesene Bücher

  • „Judith und Hamnet“ von Maggie O’Farrell: Wurde damals sehr gehyped, ich fand es eher durchschnittlich
  • „Journey to the Center of the Earth“ von Jules Verne: Klassiker – oft geschaut und mehrfach gelesen
  • „Jigsaw Man“ von Nadine Matheson: War mir viel zu flach
  • „Jamrach’s Menagerie“ von Carol Birch: Ich kann mich nicht mehr wirklich an den Inhalt erinnern, ich hab mir nur damals die Notiz gemacht „Grausame Coming-of-Age-Story“

Möchte ich noch lesen

  • „Jade City“ von Fonda Lee: Sollte ich dieses Jahr endlich mal in Angriff nehmen, interessiert mich ziemlich
  • „Jagdzeit“ von David Osborn: Habe ich irgendwann einmal günstig als eBook bekommen, wäre so ein „Zwischendurchbuch“
  • „Jackdawns“ von Ken Follett: Das Buch ist aus 2001 und gehört als Spionagethriller zu den Büchern von Follett, die ich lieber mag als seine bekannteren Werke
  • „Just like Home“ von Sarah Gailey: Ich glaube, den Roman besitze ich gedruckt und als eBook; ist aus 2022 und würde ich gern in 2023 lesen
  • „Just like you“ von Nick Hornby: Nick Hornbys Bücher sind für mich ein wenig „hit or miss“; manche mag ich, manche eher nicht, daher schiebe ich das wohl noch eine Weile nach hinten
  • „Just Kids“ von Patti Smith: Das sidn die Memoiren von Patti Smith, wurden damals sehr gelobt; interessieren mich, haben aber keine hohe Priorität
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Lesemonat Januar 2023

Der Januar war kein schlechter Lesemonat. Ich habe ein paar gute Bücher gelesen und interessante Bücher begonnen.

Tatsächlich geplant war „Krieg und Frieden“, zum Rest griff ich eher spontan.

Fasziniert haben mich auf jeden Fall Tolstois Klassiker und als passende Hintergrundinfo dazu „The Story of Russia“. Diese Themen werden mich noch bis März begleiten.

Sehr vielversprechend ist bisher „Zwischen Welten“ von Juli Zeh und Simon Urban. Wobei ich noch ein wenig mit der Darbietung der Problematik hadere. Aber ich bin erst ganz am Anfang, kann sich alles noch ändern.

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Drei interessante Neuerscheinungen im Februar 2023

Ich habe einen Blick in die englischsprachigen Neuerscheinungen für Februar geworfen. Drei Titel interessieren mich besonders:

„A Day of Fallen Night“ von Samantha Shannon ist ein Prequel zu „The Priory of the Orange Tree“ (dt. „Der Orden des geheimen Baumes“).

Für diese Geschichte hatte ich zwar mehrere Anläufe benötigt. doch als ich einmal darin angekommen war, ließ sie mich nicht mehr los. Das Worldbuilding war phänomenal, die Charaktere einprägsam.

Ich freue mich darauf, in diese Welt zurückzukehren und zu erfahren, wie es zu alle dem kam, was ich bereits kenne.


Eine Neuerscheinung, die einer gewissen Tragik nicht entbehrt, ist der Roman „Victory City“ von Salman Rushdie, den er noch vor dem Attentat, das auf ihn verübt wurde, geschrieben hat.

Es geht um große Themen in diesem Buch: Um die Gleichberechtigung der Frauen, um Liebe, Macht und nicht zuletzt Menschlichkeit.

Ich hoffe sehr, dass dies nicht das letzte Buch des Autors sein wird. Ich liebe seine Art, Stories zu erzählen und Figuren Leben einzuhauchen.


Veronica Roth, bekannt in erster Linie für ihre Serie „Divergent“, erschafft mit „Arch-Conspirator“ eine dystopische Version von „Antigone“.

Es ist mit 128 Seiten eine sehr kurze Erzählung, dennoch bin ich neugierig darauf, wie sie Antigone umsetzt, welche Ideen sie mitnimmt, welche verformt und welche neu gestaltet.

Zu den deutschsprachigen Neuerscheinungen kann ich wenig sagen, die habe ich selten auf dem Radar. Das sind Bücher, die ich mir vor Ort von Buchhändler*innen vorstellen lasse.

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TTT: 10 Reihen, die du in diesem Jahr endlich starten bzw. fortsetzen möchtest

Bei „Weltenwanderer“ gibt es den „Top Ten Thursday“, bei dem es heute um das Thema geht: 10 Reihen, die du in diesem Jahr endlich starten bzw. fortsetzen möchtest

Reihen, die ich fortsetzen möchte

Ich hab tatsächlich einige Reihen, die ich gern weiterlesen würde:

  • „Keeper of the Lost Cities“ von Shannon Messenger; Buch Nr. 4
  • „Alex Verus“ von Benedict Jacka; Buch Nr. 3
  • „Wanderers“ von Chuck Wendig; Buch Nr, 2
  • „The Dresden Files“ von Jim Butcher; Buch Nr. 5
  • „Chief Inspector Armand Gamache“ von Luise Penny; Buch Nr. 11
  • „Finlay Donovan“ von Elle Cosimano; Buch Nr, 3
  • „Mistborn“ von Brandon Sanderson; Buch Nr. 4
  • „Skyward“ von Brandon Sanderson; Buch Nr. 3

Reihen, die ich beginnen möchte

  • „The Immortals“ von Tamora Pierce
  • „Teixcalaan“ von Arkady Martine

Welche davon ich wirklich in 2023 lesen werde, wird sich zeigen.

Habt ihr Reihen, die ihr fortsetzen oder beginnen möchtet?

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Bücher abbrechen

Letztes Jahr habe ich 106 Bücher komplett gelesen und 12 Bücher abgebrochen.

Bei den gelesenen Büchern hatte ich eine durchschnittliche Wertung von 3.4 Sternen, d.h. ich habe auch einige Bücher, die mir eigentlich nicht wirklich gefallen haben, beendet.

Verschenkte Zeit.

Wenn ich ein Buch abbreche, dann üblicherweise zwischen Seite 50 und 100. Das sind Werke, die ich wirklich aus dem ein oder anderen Grund abstoßend finde. Dazu gehören für mich beispielsweise: Gewaltverherrlichung, richtig schlechte Frauenfiguren, Dialoge um des Infodumpings willen,…

Dennoch scheint meine Toleranz für schlechte Stories eigentlich noch zu hoch zu sein.
Manchmal liegt es am gezahlten Preis („Das war teuer, das muss ich jetzt durchziehen“), manchmal daran, dass es mir mehrfach empfohlen wurde, manchmal war ich auch einfach nur ein Lemming.

Aber eigentlich ist meine Zeit zu schade dafür. Eigentlich sollte ich a) bewusster einkaufen und b) schneller abbrechen.
Punkt a) werde ich versuchen, bei zukünftigen Käufen zu beachten und Punkt b) nehme ich mir für die noch hier liegenden ungelesenen Bücher vor.

Lest ihr alle Bücher bis zum bitteren Ende oder brecht ihr bewusst und oft ab?

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Montagsfrage: Buchausgaben

Sophia fragt heute: Wie viel Geld gebt Ihr im Jahr ungefähr für Bücher und buchiges Zubehör aus?

Buchiges Zubehör

Buchiges Zubehör wären für mich beispielsweise Lesezeichen, Kerzen zu einem Fandom, Artikel, die man üblicherweise in Buchboxen findet,…

Das kaufe ich so gut wie gar nicht, höchstens hin und wieder als Geschenk.
Dafür habe ich dementsprechend jährlich höchstens einen zweistelligen Betrag.

Bücherkäufe

Wie bei allen Leser*innen dürften die Ausgaben für Bücher der eigentliche Knackpunkt sein. Ja, mir steht eine große Stadtbibliothek zur Verfügung, aber ich lese überwiegend englischsprachige Bücher, von denen es dort nicht viele gibt. Auch bei den deutschsprachigen Neuerscheinungen hängen sie viele Monate hinterher.
Also kaufe ich meine Bücher.

Die Pandemiejahre sorgten bei meinen Käufen für einen vierstelligen Betrag. Das lag aber hauptsächlich daran, dass ich in dieser Zeit versucht habe, meine lokalen unabhängigen Buchläden mit größeren Käufen zu unterstützen. Da ich ansonsten wenig in der Zeit geshoppt habe / shoppen konnte, war das auch kein Problem für mich (abgesehen davon, dass ich aus dieser Zeit noch nicht alle Bücher gelesen habe).

Üblicherweise befinden sich meine Beträge aber im dreistelligen Bereich. So genau kann ich da gar keine Angaben machen. Ich setze mir zwar monatlich ein variierendes Budget, das ich mal über- mal unterschreite, aber ich behalte diese Kategorie nicht wirklich im Blick. Für mich ist das Lesen ein wichtiges Hobby, das mir dabei hilft, mich zu entspannen und zu wachsen.

Allerdings habe ich – wie so viele andere – das Problem des Stapels/Regals der ungelesenen Bücher, das ich unabhängig von den Kosten gern besser in den Griff bekommen würde.
Dazu habe ich mir für 2023 vorgenommen, meine Druckbücher nach und nach zu reduzieren und eBooks nur dann zu kaufen, wenn ich sie in diesem Augenblick auch wirklich lesen möchte. Vielleicht sollte ich mir da auch vorher die Leseprobe genauer anschauen, um auch hier „Clutter“ zu minimieren.

Setzt ihr euch eine Grenze für „buchige Ausgabe“?

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Wochenrückblick KW 3 in 2023

Diese Woche war ereignisreicher als erwartet.

Der Optikerbesuch am Montag war schon seit einiger Zeit geplant. Ich habe gemerkt, dass in den letzten Jahren meine Sehkraft gelitten hat. Außerdem wollte ich mal wieder eine Brille haben. Normalerweise trage ich Kontaktlinsen, aber es gibt Situationen, da ist eine Brille einfach praktischer,

Nicht geplant war das Einrichten eines neuen Blogs und damit auch das Zusammenstellen eines Content Planners. Beides hat mir aber sehr viel Freude bereitet. Ich hab schon so einige Ideen für Artikel hier.

Ebenfalls nicht geplant war der Wintereinbruch. Den hatte ich in dem Ausmaß nicht erwartet. Ist nicht ganz so optimal gerade, da wir eigentlich nächstes Wochenende eine längere Autofahrt vor uns haben. Mal schauen, ob wir die wirklich angehen können.

Gelesen habe ich diese Woche „Krieg und Frieden“ (bisher noch interessant), „The Map of Salt & Stars“ (breche ich eventuell ab, auch ein Kriegsbuch) und begonnen hab ich „How to sell a hauntend house“ (schon gleich am Anfang gruselig).

Reingeschaut hatte ich in die ARTE-Dokumentation „Die Gebrüder Grimm / Die Ursprünge der Fantasy-Romane“, konnte mich aber nicht wirklich fesseln.

Ob unsere Pläne für nächste Woche aufgehen werden, wird sich zeigen. Das hängt sehr stark vom Wetter ab. Wenn es nach mir ginge, würde ich die Tage lieber mit einem Buch auf dem Sofa verbringen als im Auto.